Markus Aellig
Organisten-Alltag 2015
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2018
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Yolandas Adventskalender
Dezember 2015
Meine Tochter Yolanda hat mir am 30. November einen Adventskalender mit 24 Päckli gegeben. Ich kann jetzt also bis Weihnachten jeden Morgen so ein Päckli aufmachen und mich überraschen lassen. Ist das nicht lieb und toll von Yolanda?
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Rezepte vom Jubiläums-Apéro
November 2015
Beim Apéro nach dem Jubiläumskonzert (800ste Orgelmatinée) vom vergangenen Sonntag servierte ich einige Spezialitäten und wurde dann häufig nach den Rezepten gefragt. Hier finden Sie eine kleine Auswahl:

Vor einigen Jahren lud ich Musikerkolleginnen und -kollegen sowie Kirchgemeinde-Personal zum chinesischen Brunch ein. Schauen Sie sich doch die hübschen Bildchen von diesem Brunch an:
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Kollekte für die Flüchtlingshilfe
September 2015
Die Kollekte der Konzerte im September betrugen:

Orgelmatinée vom 13. September:   Fr.    301.00
Abendmusik vom 20. September:    Fr.  2387.60
Orgelmatinée vom 13. September:   Fr.    519.20

Die Konzerte vom 13. und 20. September waren offizielle Anlässe der reformierten Kirchgemeinde Thun. Diese Kollekten wurden von der Kirch-gemeindeverwaltung an die Glückskette überwiesen. Das Konzert vom 27. September war ein Privatanlass. Dessen Kollekte überwies ich an die Glückskette.

Herzlichen Dank den für Ihre wertvollen Spenden!
Markus Aellig, Organist
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Kinder aus Chur
September 2015
Wenn ich übe, probe oder unterrichte, schliesse ich die Emporetüre immer ab, sonst hätte ich im Nu einen veritablen Touristenauflauf auf der Empore. Vor 20 Jahren waren die Touristen noch etwas weniger dreist...

Unlängst sass ich an einem Vormittag an der Orgel und übte. In einer Spielpause hörte ich, wie jemand diskret an die Emporetüre klopfte. Ich schaute nach und traf auf vier Kinder, zwei Mädchen und zwei Buben. Ja, sie seien Sechstklässler aus Chur und befänden sich gegenwärtig in einer Art Landschulwoche; schlafen würden sie jeweils in der Jugendherberge in Leissigen. Ob es wohl möglich wäre, bis zuoberst in den Turm zu gehen. Ich musste die Kinder leider enttäuschen (da ich keinen Schlüssel habe), aber wir schwatzten weiter.

Der Wortführer war ein lustiger, etwas altkluger Bube. Er sagte, das grössere Mädchen (dass etwas gebrochen Schweizerdeutsch sprach) sei eine Portugiesin, vom kleineren Mädchen sagte er, die komme aus Indien, worauf die sofort protestierte und sagte, sie komme aus Sri Lanka. Er selber habe kroatische Eltern; dabei sprach er perfekt Gchuurerdüütsch.

Wir dorften noch eine Weile; die Kinder rühmten mein Orgelspiel, und beim Abschied sagte der junge altkluge Bube zu mir altem Organisten: "Mached Sie wyter e so!" - So gelacht (später am Spieltisch, als die Kinder die Kirche verlassen hatten) habe ich schon lange nicht mehr!
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Konzertkollekten für die Flüchtlingshilfe
September 2015
Jeden Tag sind die Medien voll von Berichten über die hoffnungslose Lage der Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Erithrea usw. Kommt dazu, dass in absehbarer Zeit weitere Flüchtlinge aus der Ost-Ukraine und dem Jemen zu erwarten sind. Diese Berichte belasten und erzeugen bei vielen ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Irgendwie möchte man diesen Flüchtlingen helfen; aber wie?

Die Reformierte Gesamtkirchgemeinde Thun will hier ein Zeichen setzen und hat beschlossen, die Kollekten der drei Konzerte, die im September in der Stadtkirche stattfinden, an die Glückskette - für die Flüchtlingshilfe - zu überweisen:
Sonntag, 13. September, 11.30 Uhr
Orgelmatinée unter dem Motto "Discovering British Treasures" mit Gastorganist Urs Aeberhard.

Sonntag, 20. September, 17 Uhr
SAX & Orgel mit dem Saxophonquartett SPECTRUM

Sonntag, 27. September, 11.30 Uhr
Orgelmatinée unter dem Motto "Vater unser im Himmelreich"

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Marcel Dupré: Organist und Komponist
August 2015
Marcel Dupré (1886-1971) war sicher einer der herausragendsten Organisten des 20. Jahrhunderts.

Er wurde in Rouen als Sohn von Albert Dupré und Marie-Alice Chauvière geboren. Der Vater, Schüler von Alexandre Guilmant, lehrte als Musiklehrer am Lycée Corneille und war Organist an der Kirche St-Ouen de Rouen. Die Mutter war Pianistin und Schülerin von Aloys Klein. 1893 erhielt Dupré durch seinen Vater den ersten Musikunterricht. Drei Monate später spielte er zum ersten Mal öffentlich bei einer Hochzeit in Elbeuf die Orgel.

1894 hatte er als Achtjähriger eine Begegnung mit dem Orgelbauer Aristide Cavaillé-Coll, der gemeinsam mit ihm einen Spaziergang an der Seine unternahm, während die Eltern für eine Orgelweihe probten. 1896 wurde Louis Vierne in Saint-Valéry-en-Caux Zeuge seines Orgelspiels. 1902 - im Alter von 16 Jahren – begann Dupré sein Studium am Pariser Konservatorium.

Er studierte zunächst Klavier bei Louis Diémer und später Orgel bei Alexandre Guilmant, der bereits seinen Vater Albert Dupré (1860–1940) ausgebildet hatte. Dupré studierte außerdem Komposition bei Charles-Marie Widor. 1934 wurde er Widors Nachfolger als Organist an der großen Cavaillé-Coll-Orgel von St-Sulpice de Paris.

Er schuf ein umfangreiches Werk für Orgel, wurde Lehrer vieler bekannter Organistenpersönlichkeiten wie Olivier Messiaen, Marie-Claire Alain, Pierre Cochereau und prägte den Orgelstil und die Qualität der Organisten seiner Zeit.

Duprés Gesamtwerk umfasst rund einhundert Werke für Klavier, Orgel, Orchester, Chor und Kammermusik, wobei einige Jugendwerke bisher nicht veröffentlicht wurden. Sein kompositorischer Schwerpunkt war jedoch die Orgel. Als brillanter Konzertorganist und Improvisator unternahm Dupré zahlreiche weltweite Konzerttourneen. Einige seiner wichtigsten Orgelwerke entstanden durch Improvisation und wurden vom Komponisten nachträglich aufgezeichnet

Außer seiner kompositorischen Tätigkeit trat er auch als Herausgeber der Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Georg Friedrich Händel hervor, gab aber auch Werke von César Franck, Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Liszt heraus (nach Wikipedia).

Eines meiner Lieblingswerke von Dupré ist Cortège et Litanie, das ich am 1. November anlässlich der 800. Orgel-matinée spielen werde. Eher kurz und technisch nicht allzu schwierig, entrückt dieses Stück im verhaltenen "Cortège" und entzückt mit einer gewaltigen Steigerung in der "Litanie". Sie können sich hier zwei Versionen auf You Tube anhören, nämlich eine vom Meister selbst und eine weitere vom amerikanischen Organisten Doug Marshall.
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Der Bleistifthalter als Registerzug
August 2015
Kürzlich schickte mir Erik eine hübsche Detail-aufname des Spieltisches einer holländischen Orgel:
Ich meinerseits würde folgenden Registerzug favorisieren:
Und dann war da noch ein früherer Hilterfinger-Organist mit einer etwas bissigen Zunge. Er wünschte sich folgenden Fusstritt:
Der Pfarrer bräuchte manchmal auch einen Fusstritt (für den Organisten):
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Das Largo vs. Xerxes
August 2015
Vielleicht kennen Sie die Geschichte vom mächtigen Perserkönig Xerxes und seiner Frau Vashti aus dem Buch Esther 1,1 - 2,23.

Da gab also Xerxes ein grosses Festmahl für sich, seine Beamten und Fürsten und sprach ordentlich dem Wein zu. Nach einigen Tagen wollte er seine sehr schöne Frau Vashti den Leuten zeigen und rief nach ihr. Doch Vashti - die ihrerseits ein Parallelfest für Frauen feierte - weigerte sich, vor ihrem Herrn und Gebieter zu erscheinen und sich vorführen zu lassen. Da wurde der König zornig und verstiess nach Rücksprache mit seinen Hofbeamten die arme Vashti. Später heiratete er Esther.

Das war der Predigttext an einem der vergangenen Sonntage, und ich musste mir ein passendes Zwischenspiel zu dieser männlich-brutalen Geschichte aussuchen. Zuerst wollte ich etwas Wild-Dramatisches spielen, das hätte ja gut gepasst, gell! Zum Beispiel eine Basse de trompette eines barocken Franzosen oder eine kakophonische Improvisation über arabische Tonleitern oder ein englisches Trumpet Voluntary oder die Fantaisie aus "Hommage à Frescobaldi von Jean Langlais oder...

Ich entschied mich dann für den Kontrast und spielte das weich-verhaltene Largo von Händel. Den inneren Zusammenhang sah ich trotzdem gewahrt; stammt doch dieses Stück aus Händels Oper "Xerxes".
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"Star Wars" an der Konfirmation
Juni 2015
Was spielt man für Stücke, wenn die Kids für ihre Konfirmation als Motto Star Wars gewählt haben? Im Film geht es ja vor allem um den ewigen Kampf zwischen Gut & Böse. Aber - allzu polarisierende Musik fand ich nicht, und irgendwelche Dibidäbi-Stücke zu spielen hielt ich für unklug.

Da kam mir das bekannte Stück The Final Countdown in den Sinn, mit dem die schwedische Gruppe "Europe" in den 1980er-Jahren grosse Erfolge gefeiert hatte. Das gab das Ausgangsspiel. Als Eingangsspiel spielte ich Conquest Of Paradise von Vangelis; passt ja irgendwie auch zum All, nicht wahr?

Jetzt blieb noch ein Zwischenspiel auszuwählen, und ich dachte: "Wenn zwei Könfeler sonntags zuvor Imagine von John Lennon gesungen und sich dabei auf dem Piano begleitet haben, kann ich dieses Stück heute auf der Orgel spielen".

Gedacht - getan, und die Leute waren's offenbar zufrieden.
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Es war einmal...
Mai 2015
Heimiswil bei Burgdorf erhielt 1951 eine Metzler-Orgel mit Hauptwerk, Rückpositiv und Pedal. Das Besondere an dieser Orgel sind die zwei Trompetenregister: eines im Hauptwerk und eines im Pedal.

Am Einweihungskonzert spielte Heinrich Gurtner, vormals Organist am Berner Münster und mein früherer Hauptfachlehrer. Kürzlich wurde mir eine Broschüre von diesem Konzert zugetragen, und im Internet fand ich noch ein Bild von Heinrich Gurtner.
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Organ Power
April 2015
Kürzlich schlug ich in der Chapelle Romande die Hauser-Orgel. Nach dem Gottesdienst kam ein älterer Herr vorbei und stellte sich vor. Ja, er sei aus Bern und besuche gelegentlich die Predigt in Thun. Dann druckste er noch etwas herum, und schliesslich "wagte" er zu sagen, das Ausgangsspiel sei für ihn viel zu laut und aufdringlich gewesen. Offenbar - so dieser Herr - bräuchte ich halt manchmal so organistische Kraft-meierstücke, um irgendwie ins Lot zu kommen.

Ich pflichtete diesem Herrn bei und sagte, es sei halt so Brauch, dass der Organist die Leute am Schluss des Gottesdienstes akustisch etwas auffrische. Ja, ja - schwadronierte ich weiter - die Orgel sei halt schon etwas aufdringlich intoniert, und auch mir selbst täten bei einer solchen kräftigen Registrierung gelegentlich die Ohren klingeln.

Item! Ich ging darauf in mich und spielte in der nachfolgenden Matinée die acht kleinen Präludien und Fugen von "Bach" - mit Ausnahme der Anfangs- und Schlussstücke - ausnahmsweise mal leise bis sehr leise. Meine Ohren dankten es mir danach!
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Kobolde
März 2015
Kürzlich fand im Kirchgemeindehaus ein munterer Taufgottesdienst statt. Unsere KUW-lerinnen hatten ein Liedblatt vorbereitet. Während ich das erste Lied Morning Has Broken begleitete, stellte ich erstaunt fest, dass offenbar irgendwelche Akkord-Kobolde die Noten und die Akkordbezeichnungen etwas durcheinandergebracht hatten...
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Bloody Organ
März 2015
Kürzlich spielten mehrere Organistinnen und Organisten anlässlich eines Gedenkkonzerts für einen letztes Jahr verstorbenen Organisten. Während meine zwei Stücke angesagt wurden, begab ich mich mit Noten und Lesebrille zum Spieltisch, der sich seitlich an der Brüstung der Empore befindet. Dor kontrollierte ich die Lage der Orgelbank und wollte noch schnell die Höhe der Bank testen.

Ich senkte also den Kopf Richtung Kirchenschiff, und  BOING!!!  schon knallte es, und ich knallte die Birne ans vorher dummerweise nicht beachtete Metallgeländer. Ich erblickte kurz die Lichter im Elsass, liess mich zu einer erlesenen (vom Publikum hoffentlich nicht gehörten) Ver-wünschung à la "Himmel, Arsch & Zwirn" hinreissen, setzte mich auf die Bank und begann zu spielen.
Bald merkte ich, wie sich oben an der Stirne allmählich etwas zu bewegen begann, und ich dachte "Scheibenkleister! Hoffentlich tropft kein Blut auf Finger und Tasten!". Es tropfte dann auch keines, und ich konnte meinen Einsatz ohne Störung zu Ende bringen. Nachher musste ich allerdings eine kleine Selbstverarztung vornehmen.

Und die Moral von der Geschichte:

Ein Berner Organisten-Grind ist nicht von Blastigg.
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Improvisieren auf der Kirchenorgel
Februar 2015
Was ist Improvisation? Die Definition ist recht schwierig; jede und jeder versteht etwas anderes darunter. Ich improvisiere gerne und ausgiebig, sei es im Gottesdienst oder im Konzert. Deshalb schlage ich folgende Definition vor:

Improvisieren heisst, ein Stück nicht ausschliesslich nach Noten zu spielen, sondern mit "Eigenem" zu ergänzen und zu bereichern.

Wer also ein Kirchenlied mit zwei, drei eigenen Schlenkern verziert, oder wer eine einfache eigene Begleitung zu einem Volks- oder Kinderlied spielt, der improvisiert genauso wie der "Orgellöwe", der eine fünfstimmige Fuge über ein vorgegebenes Thema oder ein halbstündige Orgelfantasie über ein Kirchenlied spielt. Dabei spielt es nicht mal so eine Rolle, ob das Eigene aus dem Stegreif oder aus dem Gedaächtnis gespielt wird, oder ob es vom Improvisator zuerst aufgeschrieben wurde. Improvisieren muss schliesslich auch erlernt und geübt werden, und daher ist es meistens sehr hilfreich, wenn sich der Improvisierende quasi "Notizen" macht.

Weshalb und wozu wird improvisiert? Hier gebe ich Ihnen einige Beispiele an, in welchen die Improvisation dem Notenspiel ebenbürtig oder sogar vorzuziehen ist:

Intonationen zum darauffolgenden Lied können ebensogut improvisiert wie nach Noten gespielt werden.

Oft muss man Melodien ohne notierte Begleitung begleiten. Ja, was macht man da? Den Kollegen fragen, der keine Zeit hat? Den Job absagen? Im Internet suchen? ...oder ganz einfach eine eigene Begleitung zur Melodie erfinden bezw. improvisieren.

Ist das erste Lied im Gottesdienst eher unbekannt, improvisiere ich gerne eine einfache Choralfantasie oder einen einfachen Chorsatz über diese unbekannte Melodie.

Quo vadis expositio? Unsere Prädikantinnen und Prädikanten legen einen Predigttext gelegentlich recht eigenwillig aus, so dass das vorbereitete Zwischenspiel zu dieser Predigt nicht unbedingt passen würde. Da kommt es gelegen, wenn man "schnell" etwas Passenderes spielen oder eben improvisieren kann.

Eine abwechslungsreiche Liedbegleitung ist immer zu empfehlen. So könnte man beispielsweise den c.f. (cantus firmus) stärker registriert auf dem 1. Manual spielen, die begleitenden Stimmen Alt und Tenor auf dem 2. Manual, oder man könnte den c.f. als Tenorstimme auf dem 1. Manual spielen und gleichzeitig Begleistimmen auf dem 2. Manual, was häufig besonders schön und apart tönt.

Manchmal geht einem einfach das Herz über, und dann fantasiert halt man über irgendeine Melodie wie es gerade kommt. Die Wirkung auf die Zuhörerschar ist in solchen Fällen manchmal bemerkenswert.


Ich habe deshalb einen Improvisationskurs begonnen, und werde ihn fortlaufend und bei Gelegenheit erweitern und ergänzen.
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Was ist Musik
Februar 2015
Der erste Sonntag dieses Monats stand unter dem Motto "Die Kirche zum Klingen bringen". Die Gemeinde, die Thuner Kantorei, das Thuner Kantörli (eine Kinder-Singgruppe), eine Konfirmandengruppe, ein Fagottist und ich am Klavier haben denn auch am diesjährigen Kirchensonntag tüchtig gesungen und gespielt. Abends erhielt ich dann von Gaby noch einige bemerkenswerte Zitate zur Musik im allgemeinen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. (Victor Hugo)

In der Seele findet kein anschauendes Denken mehr statt. Einer der direktesten Wege, die Seele zu berühren, ist die Musik.

Musik ist die Sehnsucht des Menschen nach einem Himmel in seiner Seele… (Elmar Kupke)

Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast. (Albert Einstein)

Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. (Charles Darwin)

Halleluja - lobt den Herrn! Lobt ihn, den Mächtigen im Himmel! Lobt ihn für seine gewaltigen Taten! Lobt ihn, denn seine Grösse ist unermesslich! Lobt ihn mit Posaunen, lobt ihn mit Harfe und Zither! Lobt ihn mit Tamburin und Tanz, lobt ihn mit Saitenspiel und Flötenklang! Lobt ihn mit Zimbelschall und Paukenschlag! Alles, was lebt, lobe den Herrn! Halleluja! (Psalm 150)

In der Musik hat Gott den Menschen die Erinnerung an das verlorene Paradies hinterlassen. (Hildegard von Bingen)

Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. (Ludwig van Beethoven)
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Haben Sie eine CD?
Januar 2015
Gelegentlich werde ich nach Konzerten gefragt, ob ich eine CD mit Orgelstücken aufgenommen hätte. Ich muss dann jeweils bedauernd verneinen. Ich habe aber einige Stück auf dieser Website im MP3-Format untergebracht; Sie finden sie unter Noten - Hörbeispiele. Sobald die Orgel fertig renoviert sein wird (ca. Mitte April), werde ich nah-dis-nah einige dieser (alten) Stücke noch einmal aufnehmen und zusätzliche neue Stücke hinzufügen.

Mein herziges Tascam-Maschineli nimmt im WAV-Format auf. WAV-Dateien stellen das "Ur-Format" aller Audio-Formate auf dem PC dar. Auch im Tontechnik-Bereich, wo die Audiodaten direkt bearbeitet und mit Effekten, Rauschunterdrückung oder Filtern belegt werden, kommt WAV zum Einsatz. Ein komprimiertes Format wie MP3 ist hier, meist aufgrund der zu geringen Qualität, nicht geeignet.

Ich werde also im WAV-Format aufnehmen, die Stücke dann aber ins MP3-Format umwandeln und so auf die Website bugsieren. Das ist auch nötig, denn ein Stück im WAV-Format braucht ungefähr zwölfmal soviel Speicherplatz wie im MP3-Format. Auf Wunsch bin ich aber gerne bereit, Ihnen ausgwählte Stücke im WAV-Format auf Ihren Stick zu beamen oder sogar auf eine Audio-CD zu brennen.

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Orgelmusik auf You Tube
Januar 2015
Auf You Tube findet man jede Art von Orgelmusik. In den letzten Jahren habe ich mir unzählige Male Orgelaufnahmen angehört und so eine Menge über Gestaltung, Tempo, Artikulation und Registrierung gelernt. Es ist auch sehr amüsant und lehrreich, ein bestimmtes Stück in Interpretationen verschiedener Organisten zu hören.

Ich habe deshalb ein Schmankerl auf dieser Website eingebaut. Schauen Sie doch hier mal nach.
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Bümpliz, ich muss dich lassen   -   CD von Erwin Messmer
Januar 2015
Der langjährige Organist an der Reformierten Kirche Bern-Bümpliz geht in Pension. Letzten Sommer hat er eine CD unter dem Titel  Bümpliz, ich muss dich lassen  aufgenommen. Sie finden darauf Orgelmusik von Buxtehude, Mozart, Brahms, Liszt, Schumann, Alain u.a.

Wenn Sie diese CD erwerben möchten, wenden Sie sich bitte an e.messmer@gmx.ch.