11. September
Bisti Wilderness - Gooseneck State Park
Früh am Morgen erwachen wir und fahren zum Navajo Lake.
Danach fahren wir wieder zum südlichen Teil der
Bisti Wilderness und lassen
uns von den bizarren Badlands bezaubern. Es kann dort wild gewandert werden, das heisst, es gibt keine
erkennbaren Trails, und so geht es auf und ab und hin und her, und immer wieder staunen wir
über die fantastischen Formen, die die Erosion hervorgebracht hat.
Grundsätzlich sollte man landschaftlich spannende Gegenden eher am Morgen bezw. frühen Vormittag
oder dann am späten Nachmittag oder Abend besichtigen. Die Konturen treten dank der tiefer liegenden Sonne
besser hervor, das Licht ist nicht so grell, und die Fotos werden dann eigentlich immer intensiver.
Es wird langsam heiss. Man kommt beinahe in eine Art Trance, wenn man so
durch diese Gegend wandert. Nebst uns ist nur ein älterer Herr zu sehen, der ebenfalls die Badlands
besichtigt. Der Mann hat allerdings einen ziemlich grossen Tramper am Rücken; womöglich will er dann
hier irgendwo übernachten.
Wir knipsen noch einige besonders interessante Gebilde,laufen dann
einigermassen erschöpft zum Auto und fahren mit eingeschalteter und einlullender Klima-Anlage
nach Farmington, wo wir uns im Burger King mit schmackhaften Burgers für die Weiterreise
stärken.
Wir fahren dann durch sehr einsame Gegenden: Über die US-64 nach Shiprock und
zum unaussprechlichen "Teec Nos Pos" (obwohl doch ein älterer Navajo sich redlich Mühe gab, uns die
Aussprache dieses Dorfnamens beizubringen). Dann geht es weiter auf der US-160, US-191 und US-163
und schliesslich auf meinen heissgeliebten
Gooseneck State Park,
wo wir eine äusserst romantische Nacht zu verbringen gedenken.
Shiprock
Abend über dem San Juan River