Sonntag, 20. September
Monument Valley - Zum Lake Powell
Nach enem beeindruckenden Sonnenaufgang bestaunen wir wortlos die Ankunft einer Horde deutscher
Töfffahrer. Anschliessend fahren wir ins aus Marlboro-Werbung, Reiseprospekten und Westernfilmen
bis zum Überdruss bekannte
Monument Valley.
Das "Tal" ist beeindruckend wie immer. Die Touristenscharen sind es allerdings auch. Der einsame
indianische Reiter auf dem Felsenvorsprung ist übrigens gar nicht so einsam; zu viele Knipser
fotografieren ihn nämlich. Meiner Meinung nach bietet das "Valley of the Gods" ähnliche
landschaftliche und optische Reize; es ist trotzdem praktisch menschenleer und kann
überall wild bewandert werden; eine Tätigkeit, die man im Monument Valley nur mit
Navajo-Führer ausüben sollte.
In Gouldings waschen wir Auto und Kleider und müssen uns lange gedulden; es ist nämlich
Sonntag und die Navajos aus der Umgebung sind alle am Waschen - Frauen und Männer.
Danach kehren wir wieder nach Mexikan Hat zurück, gehen auf dem "Trail of the Ancients"
nordwärts und fahren schliesslich über die phänomenalen
Moki
Dugway Dirt Switchbacks auf die Cedar Mesa hinauf.
Und weiter geht es bis zum Lake Powell, wo wir im
Farley Canyon einen Primitiv-Campground entdecken (ohne Tisch
und Feuerstelle) und dort gratis übernachten können.
Blick aufs Valley of the Gods