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USA West
Samstag, 12. September
Vogel Canyon  -  Bent's Old Fort  -  Durch Regen und Schnee
Es ist erstaunlich, wie dicht manchmal einzelne Reisetage gepackt werden können. Heute ist so ein Tag: Wir wandern etliche Meilen, besichtigen ausgiebig Bent's Old Fort und fahren schliesslich noch durch Regen und Schnee 300 Kilometer. Aber zunächst nehmen wir ein ausgiebiges Frühstück in freier Natur ein und machen uns dann auf Wanderschaft.
Marianna beim Frühstück
Stauraum
Wir absolvieren mehrere Trails. Die Strecke ist beträchtlich (ca. 12 Kilometer). Wir brauchen dafür jedoch nur zweieinhalb Stunden, da keine nennenswerte Steigung zu bewältigen ist. Unterwegs sehen wir allerlei Getier.
Picnicplatz
Auf zum frohen Wandern
Auf dem Overlook Trail
 
 
Kurzer Abstieg
Sehr schöne Spinne
Zu unserem Erstaunen ist die Gegend dicht mit Taranteln besetzt. Die herzigen Pelzviecher werden wir heute noch oft sehen, z.T. auf der Strasse von Autos überfahren. Der Vogel Canyon diente Settlern, Trappern und Händlern als willkommene Oase mit mehreren Quellen auf ihrem beschwerlichen Santa Fe Trail. Tat-sächlich entdecken wir einige Tümpel. Als Verpflegung nehmen wir - wie auch auf allen folgenden Wanderungen - nur Trail Mix (eine Art Studentenfutter) und Wasser mit.
Einsam und weit...
...ist die Prärie
Tarantula
Indianer-Kritzeleien
Und dann fahren wir bei sich verdüsterndem Wetter zurück nach La Junta und weiter zu Bent's Old Fort, das 1833 von den Brüdern William und Charles Bent als Handelsposten für den Handel mit den Cheyenne-Indianern sowie Trappern und Händlern erbaut wurde.
Das Fort von aussen
Das Fort von innen
Schiesspulver
Schreinerei
Esszimmer
Der Laden
Das Lager
Der Saloon
Komantschen-Kanone
Im 1. Stock
Schlafzimmer
Wie wir nach La Junta zurückfahen, regnet es gewaltig. Der geplante Abstecher nach New Mexico - wo wir den Capulin Volcano hätten besuchen wollen - macht daher wenig Sinn. Ich telefoniere deshalb dem KOA in Colorado City und reserviere eine "Kabin". Wir nehmen allerdings nicht die direkte Route über die S-10, sondern fahren einen gewaltigen Umweg über Kim und Trinidad. Ich kenne diese bizarr-einsame Gegend von früher her und möchte sie gerne noch einmal sehen.
Purgatoire River
Bis zum Käffchen Kim ist das Wetter sosolala, bis Trinidad schifft es zunehmend, und in Trinidad selber ist ein kleiner Blizzard am Wüten. Stärkung im "Burger King" hilft uns zur Fahrt bis Walsenburg. Das Wetter wird wieder etwas freundlicher. Nächtens erreichen wir Colorado City und werden von der freundlichen KOA-Dame mit Cookies begrüsst.
Verschneite Berge, von Walsenburg aus fotografiert