Markus Aellig
Organisten-Alltag 2014
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Stille Nacht
Dezember 2014
Kürzlich entdeckte ich eine interessante und stimmige Version von Stille Nacht ...
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«What A Wonderful World»   kombiniert mit   «Alli mini Änteli»
Dezember 2014
Wie weiter unten erzählt, kombinierte ich unlängst die beiden Lieder in einem KUW-Gottesdienst und hatte einen Heidenspass dabei. Ich habe diese Improvisation nun aus dem Gedächtnis auf-geschrieben, noch etwas aufgepeppt und empfehle sie männiglich und frau-o-glich zur fleissigen Verwendung ...

... oder man kapriziere sich an der Original-Version des unvergesslichen, unvergänglichen, viernmal verhei-rateten und mit zahllosen Affären gesegneten Trompeters, Sängers, Entertainers, Tänzers und Lebemannes Louis "Satchmo" Armstrong.
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Hannes Meyer hat sich verrechnet
Dezember 2014
Hannes Meyer war ein Schweizer Organistenpionier erster Güte und hat sich mit dem Spiel "unernster" und orgelfremder Musikliteratur während Jahren und Jahrzehnten Freunde und Feinde gschaffen. Mit seiner Schanfigger Bauernhochzeit erlangte er weit über die Schweiz hinaus Ruhm und Anerkennung.
Vor Jahren wurde er angefragt, ob er bei einer kirchlichen Trauung orgeln würde. Hannes Meyer war nicht so begeistert von diesem Job und wollte ihn eigentlich ablehnen, ohne die Leute zu brüskieren. Demzufolge verlangte er das unverschämte Honorar von 3500 Franken und hoffte, so der Trauung entgehen zu können.

Der Trick klappte jedoch nicht!! Das Braupaar war offenbar vermögend und akzeptierte den Preis ohne Murren, und Hannes Meyer musste somit in den sauren Apfel beissen...
Das Bild oben links wurde mir freundlicherweise von Frau Caecilia Sturzenegger in Schaffhaussen zur Verfügung gestellt.
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Des Organisten Weihnachtsgeschenk
Dezember 2014
Bei der Vorbereitung eines Weihnachtskonzerts in einer Berner Vorortsgemeinde hatte ich dieser Tage einiges Pech. Die Orgel klingt zwar hübsch, Stimmung und Traktur waren soweit in Ordnung, und (eigentlich) hätte man mit Spass und Freude diese Orgel traktieren können. Aber dann zeigte sich die Röndle von ihrer ungnädigsten Seite, denn allerlei Ungattliges passierte...

...einige Tastenbeläge lösten sich von den Tasten und mussten mit Sekundenkleber wieder angeleimt werden. Anschliessend durfte ich dann noch die mit Leim verschmierten Fingerkuppe unter Zuhilfenahme von Aceton reinigen...

...eine Registerwippe verlor einen Teil ihres Körpers und kann wegen jetzt scharfer Ränder nur noch mit der Gefahr einer Fingerblutung betätigt werden...

...ein Schütz brachte Gebläse und Gleichrichter zeitweilig zum Erliegen, so dass die Orgel überhaupt nicht mehr lief...

...beim hektischen Einschalten eines Registers an einer belebten Stelle eines schnellen Stückes flog gleich die ganze Wippe ab. Ankleben konnt ich die Wippe nicht mehr, denn sie löste sich teilweise in ihre Bestandteile auf. Jetzt lugt halt ein Holzstumpf aus dem Spieltisch...

Ich verbrachte so einen grossen Teil der geplanten Übezeit nicht mit Üben, sondern mit Schimpfen, Rauchen, Tefonieren, Leute suchen, Tefonieren, Rauchen, Warten, Fluchen, Kaffe trinken, Tefonieren, Kleben, Rauchen, Warten, Tefonieren, Aceton kaufen, Toben, Finger reinigen, Tefonieren, Rauchen...
Am Schluss schtüpfte ich die Orgel etwa fünfmal heftig, installierte dann ein Stilleben am Notenbrett und garnierte dieses mit einem markigen Spruch. Der auf dieser Unglücksorgel residierende Organist nahm das Stilleben auf und schickte mir gefälligerweise das Bild.
Am Konzert ging ich dann noch unter die Dichter und erklärte den Rausschmiss von Dupré's "Antiennes" aus dem Programm folgendermassen:
DIEser Orgel Klang tut mich entzücken.
DOCH das Spiel darauf will nicht so glücken!
DArum tät der Dupré jetzt entrücken,
UND ich werd mit sonstwas Euch entzücken.
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God Bless America
Dezember 2014
Der CIA Torture Report wurde gestern, Dienstag 9. Dezember 2014, veröffentlicht. Sie können ihn hier herunterladen und staunen.

Jimmy Hendrix spielte vor 45 Jahren in Woodstock The Star Spangled Banner.
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Kollekte für die syrischen Flüchtlinge
Dezember 2014
Wussten Sie schon: Der UNO fehlen läppische 65 Millionen US-Dollars! Aus Geldmangel hat das UNO-Welternährungsprogramm (WFP) seine Nahrungsmittelhilfe an 1,7 Millionen Flüchtlinge in den Nachbarstaaten Syriens eingestellt. "Ohne die Gutscheine des WFP wird es in vielen Familien Hunger geben", teilte das WFP in Genf mit.

Ohne Zweifel eine stimmige Weihnachtsgeschichte, nicht wahr? Es ist nämlich anzunehmen, dass in diesem Fall bis im Frühling ein toller Haufen syrischer Flüchtlinge wegen Unterkühlung und Nahrungsmangel verrecken wird, denn der Winter kann in gebirgigen Gegenden der Türkei, des Libanons, des Irans und Jordaniens durchaus sehr kalt und harrsch werden.

Dies ist ein Fall, der (zumindest bei mir) stundenlangen Brechreiz hervorruft. Aber ist ja zwecklos, sich zu grämen. Im Kleinen etwas gegen die globale Gleichgültigkeit zu unternehmen, macht da schon mehr Sinn. Ich habe deshalb beschlossen, die Kollekten der Dezemberkonzerte ohne Abzug ans HEKS zugunsten der syrischen Flüchtlinge zu überweisen.

Eigentlich reut mich das und tut auch ein bisschen weh, hätte ich doch nächsten Monat gerne einige Tage in der Toscana verbracht, um den November- und Dezemberstress wohlverdienterweise abzubauen. Und ohne diese Konzerteinnahmen werde ich das nicht finanzieren können. Aber beim Spenden ist es wie beim Abnehmen: Ohne Hunger lässt sich das Gewicht nicht verringern.

In diesem Sinne bitte ich Sie höflich, bei den Konzerten reichlich Kollekte einzulegen und danke Ihnen schon jetzt für Ihre Grosszügigkeit und Solidarität.

Mit freundlichen Grüssen
Markus Aellig
Kollekte vom 7. 12. 2014
Fr. 301.50: Kollekte
vom 14. 12. 2014
Fr. 320.00: Spende
von Erwin Messmer
Kollekte vom 21. 12. 2014
Kollekte vom 28. 12. 2014
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No Way
November 2014
Die Australier - zur Hauptsache Nachfahren ehemaliger Sträflinge und Leuteschinder der britischen Krone - haben allen Bootsflüchtlingen den Totalen Kampf unter dem Namen No Way angesagt. Man sehe sich dieses Video an, auf welchem ein General Campbell mit grimmigem Blick schwadroniert.

Wer sich ob der unmenschlichen Flüchtlingspolitik der Australier empört oder entsetzt, tröste sich mit dem unübertrefflichen Evergreen My Way, dem ein gealterter und abgeklärter Frank Sinatra zu Weltruhm verholfen hat. Paul Anka hörte in den 1960-er Jahren den Song Comme d'habidtude, erwarb sich in Paris sofort die Rechte und bastelte dann daraus diesen Hit.
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Humor im KUW-Gorresdienst
November 2014
Kürzlich spielte ich in der Chapelle Romande anlässlich eines KUW-Gottesdienstes. Ich betrat die Kapelle kurz vor der Feier; eine muntere Schar von Fünftklässlern war zugegen und erhielt von unserer KUW-Koordinatorin Dorothee noch die letzten "Regieanweisungen".

Da schtüpfte mich wieder mal der Clown in mir: Ich begrüsste die Kinder lautstark und fragte sie, was sie denn hören wollten; ob ich zum Beispiel Alli mini Aenteli spielen sollte. Grosses Gelächter ringsum, aber ein Bub meinte (ernsthaft?), er würde dieses Lied gerne hören.
Da ging ich in mich und spielte - während die Kinder mit den Kollektenkörbchen durch die Reihen gingen - eine etwas spezielle Version der "Aenteli" und kombinierte sie passenderweise mit What A Wonderful World von Louis Armstrong. Die Melodie von "Alli mini Aenteli" war also durchaus hörbar, aber eben, etwas versteckt im 3/4-Takt und rhythmisch ein wenig "verbogen".

Nach dem Gottesdienst kam ein Bub vorbei und meinte leicht enttäuscht, ich hätte das Kinderlied gar nicht gespielt! Ich schwafelte dann etwas über versteckte Melodien und schräge Akkorde, aber der Blick des Buben blieb skeptisch...

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Rentner Rap
August 2014
Der Kabarettist Dieter Hildebrandt hat letztes Jahr - kurz vor seinem Tode - den Rentner Rap in der Sendung Neues aus der Anstalt aufgeführt.
wo ich geh / wo ich steh'
was ich höre / was ich seh'
rappen Deppen diesen Schmäh'
den ich meistens nicht versteh'
leise flehen meine Glieder
singt doch meine Lieder wieder
doch die miesen, miesen Brüder
rappen meine Lieder nieder / ja!
unten siehste Teenies hocken
noch nicht hintern Ohren trocken
die dich schrecken / die dich schocken
dich mit dicken Lippen locken
aufgespritzt und aufgeblasen
zugepierct die Babynasen
unter'm Bauch kommt's wabblig raus
Baby, du siehst scheisse aus! / ja!
und daneben hocken Knaben
die den Arsch voll Akne haben
und so blöde Hosen tragen
die ein Jahr im Dreck rumlagen
geile Röhren irgendwie
nur der Hintern hängt im Knie
und es kommt auf's Gleiche raus
Bubi, du siehst scheisse aus! / ja!
wo ich geh / wo ich steh'
was ich höre / was ich seh'
immer hörste es nur rappen
selbst in Heppenheim und Meppen
und warum frag ich mich Deppen
muss ich mich bis Meppen schleppen
weil sich Heppenheim und Meppen
ganz vorzüglich reimt auf Rappen / ja!
ja oder nein
das muss keine Frage/Antwort sein
ich bin klein / mein Herz ist rein
ich komm auch in den Himmel rein
steh ich an der Himmelstür
und dann frag ich / und dann sag ich
kann doch auch / ich doch auch
ich kann doch wirklich nichts dafür / ja!
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Alles fährt links
August 2014
Kürzlich fuhr ich auf der Autobahn an ein Konzert in Solothurn. Die dabei gemachten Beobachtungen führten mich zur Variation eines bekannten Skifahrerliedes.
In der Schweiz fahren sehr viele Elephanten und andere Bremser auf den Autobahnen - und dies bei meistens nur zwei Spuren. Und das führt dann halt bei vielen Autofahrern zur Einhaltung eines konequenten Linksverkehrs.

Was man hierzulande vielleicht schon lange erlauben und einführen sollte, ist das Überholen auf der rechten Spur. In dieser Hinsicht sind die Amerikaner Weltklasse. Auf dem untenstehenden Video können Sie virtuell die landschaftlich sehr reizvolle Fahrt auf der Interstate 5 von Los Angeles durchs San Fernando Valley und dann über den Tejon Pass steil hinunter bis ins Central Valley erleben - und sich dabei am Slalomverkehr ergötzen.
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Gams   -   Gäms   -   Gems
August 2014
Die wenig beliebte Rechtschreibereform der Deutschen Sprache von (je nachdem) 1997 oder 2004 verleitet mich zu der Frage, wann denn endlich der erste Orgelbauer soviel Mut habe, aus dem Gemshorn ein Gämshorn zu machen.

Ätsch...   Ätsch...   Harr...   Harr...
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Midi Musique in Murten
August 2014
Kürzlich dürfte ich im Rahmen der Midi Musique in der Deutschen Kirche ein halbstündiges Konzert mit Stücken von Santana und The Beatles geben. Herr Bruni vom Murtenbieter hat dazu einen sympathischen Konzertbericht verfasst:
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Der spezielle Trauergottesdienst
August 2014
Unlängst spielte ich an einer ganz besonderen Abdankungsfeier. Da der Verstorbene ein grosser Musikliebhaber gewesen war, stand die Musik im Mittelpunkt dieser Feier, die denn auch eineinhalb Stunden dauerte! Die Trauergemeinde sang mehrere Lieder, eine Mezzosopranistin sang Arien und Oberstimmen zu den Liedern, und ich begleitete bezw. solierte auf Klavier, Orgelpositiv und grosser Orgel.

Die Trauerfeier begann mit Musik und endete mit Musik. Dazwischen folgten in regelmässiger Folge Musik und Wortteile. Die Musikstücke wurden allesamt von der Trauerfamilie festgelegt:

Eingangsspiel Klavier
Präludium aus der Englischen Suite No. 3 in g-moll von Johann Sebastian Bach
Taizé-Lied mit Positivbegleitung
Nada te turbe
Taizé-Lied mit Positivbegleitung
Laudate Dominum
Arie mit Positivbegleitung
"Mein gläubiges Herz"
aus der Pfingstkantate von Johann Sebastian Bach
Lied mit Klavierbegleitung
"Mondnacht" von Robert Schumann
Arie mit Positivbegleitung
"Ich weiss, dass mein Erlöser lebt"
aus dem "Messias" von Georg Friedrich Händel
Zwischenspiel Klavier
Nummer 4 in cis-moll
aus den "Moments musicaux" von Franz Schubert
Zwischenspiel grosse Orgel
"Von Gott will ich nicht lassen."
Leipziger-Choral von Bach
Taizé-Lied mit Positivbegleitung
O Christe Dominum
Taizé-Lied mit Positivbegleitung
Mon âme se repose
Lied aus dem KGB
Wer nur den lieben Gott lässt walten
Ausgangsspiel Klavier
"Wohltemperiertes Klavier I" von Bach:
Präludium Cis-Dur und Improvisation über das Thema der darauffolgenden Fuge
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Kollekte für die Unwetterschäden in Schangnau und Bumbach
Juli 2014
Die Kollekte der Orgelmatinée vom letzten Sonntag, 27. Juli, betrug Fr. 715.90. Ich habe den Betrag etwas aufgerundet und Fr. 720.- an die Finanzverwaltung der Gemeinde Schangnau überwiesen.

Herzlichen Dank den spendablen Matinéebesucherinnen und -besuchern vom letzten Sonntag!

Markus Aellig
Organist

Weitere Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:
Finanzverwaltung Schangnau
6197 Schangnau
Postkonto Nummer: 30-25353-7
Vermerk: Unwetterschäden
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Frauen - Pauer
Juli 2014
Heidi Bosshard hat mir kürzlich einen empfehlenswerten Link geschickt.
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Hilfe, ein Ton fehlt !!!
Juni 2014
Vor einigen Wochen: Ein Liederabend mit der Sängerin Katharina Ischi in der Kirche Reutigen. Ich begleite Katharina auf dem herzigen Metzler-Örgeli und spiele auch einiges solo, darunter das Ave Maria von Bach-Gounod.

Ausgerechnet dieses Stück habe ich nicht geübt, (nur den Anfang angespielt, wegen der Registrierung) nach dem Motto "Das ha-ni scho hundertmal gschpilt, das cha-ni eh!".
Denkste! Ich spiele die Melodie im Pedal mit einer hübschen vierfüssigen Flöte vom Hauptwerk und die Arpeggien auf dem Brustwerk mit einem stillen Gedackt, geniesse mein Spiel und denke dabei, was ich doch für ein organistischer Platzhirsch sei. Und dann kommt die ausdrucksvollste Stelle in der Melodie, wo ich doch ein e1   spielen sollte, und ich merke einen Takt vorher endlich, dass es dieses e1   gar nicht gibt! (Das Pedal geht kurioserweise nur bis zum d1 )

... habe ich geschwitzt!
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Ein köstliches Orgelstück:
Streitgespräch zwischen einem Elephanten und einem Choral
April 2014
Der amerikanische Pianist und Komponist Curtis Curtis-Smith schrieb 1972 die Suite "Masquerades" mit 7 Orgelstücken. Eines dieser Stücke heisst "Wie lieblich ist doch, Herr, die Stätte" und trägt den Untertitel "Jig for an Elephant".

... ein frommes Kirchenlied säuselt durch die Savanne Afrikas, klingt aus... UND PLÖTZLICH trottet ein Elephant daher, nascht an den Baumkronen und freut sich seines Lebens. Doch da erklingt wieder zienlich penetrant das Kirchenlied, der Elephant gerät aus dem Takt, Choral und Elephant tragen ein musikalisches Streitgespräch aus und...

Das Kirchenlied spielt der Organist in feiner Registrierung auf dem Manual, der Elephant wird mit Doppelpedal und einem kräftigen Posaunenregister dargestellt.

Viel Spass beim Zuhören!

Aufnahme 2014 auf der neuen Metzler-Orgel in der Pauluskirche Bern
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Jürg Neuenschwander ist gestorben!
März 2014
Vollkommen überraschend ist vor wenigen Tagen Jürg Neuenschwander in seinem 67. Lebensjahr verstorben.

Er hinterlässt eine grosse Lücke. Nicht nur in seinem privaten Umfeld, sondern auch in der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Burgdorf. Denn er war nicht einfach nur einer, der ein paar Tasten drückte, damit die Kirchenlieder etwas unterlegt waren. Nein, Jürg Neuenschwander war Organist mit Leib und Seele. Einer, der sich leidenschaftlich dafür einsetzte, dass die Kirche auch ausserhalb der Gottesdienste mit Leben und Musik erfüllt war.
Er spielte aber nicht nur in "seiner" Stadtkirche, er war an ungefähr 50 Wochenenden pro Jahr als Organist unterwegs, auch im Ausland. Bis vor wenigen Jahren war er Klavier- und Orgellehrer im Gymnasium Hofwil in Münchenbuchsee. Jürg Neuenschwander war auch künstlerischer Leiter des Konzertzyklus an der Stadtkirche Burgdorf. Und in dieser Rolle beschritt er immer wieder neue Wege, sprengte Grenzen.
Unvergessen bleibt auch, wie er die Volksmusik im Allgemeinen und den Jodel im Speziellen in die Kirche brachte und für die Orgel adaptierte. Besonders die Lieder des bekannten Jodelkomponisten Adolf Stähli hatten es ihm angetan; diese adaptierte er immer mal wieder für die Orgel. Mit Stähli verband ihn bis zu dessen Tod 1999 auch eine Freundschaft.

Mit diesem musikalischen Spagat und dem Ausflug in die Volksmusik gelang es Jürg Neuenschwander, das Image der Orgel als reines Kircheninstrument zu entstauben und diese Musik einem breiteren Publikum bekannt zu machen.
(Gekürzter Nachruf aus der "Berner Zeitung")
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Chormusik und Musiklehre von Gerhard Fleischer
Februar 2014
Der Organist und ehemalige Pfarrer Gerhard Fleischer hat eine Vielzahl von Liedern und einfach zu singenden Chorsätzen zu bekannten Weihnachtsliedern komponiert bezw. arrangiert. Ausserdem hat er eine "Harmonielehre für Kinder" entworfen.

Weitere Aktivitäten von Gerhard Fleischer können Sie seiner Homepage entnehmen.
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Porträts (fast) aller Orgeln in der Schweiz und in Liechtenstein
Februar 2014
Dr. Marco Brandazza von der Hochschule Musik - Luzern sowie Peter Fasler aus Basel haben in anspre-chender Gestaltung ein Verzeichnis der Schweizer und Liechtensteiner Orgeln als Website erstellt.

Sie finden dort - nach Kantonen aufgelistet - Disposition, Geschichte und Bilder von Kirchenorgeln, Hausorgeln, Konzert- und Kapellenorgeln. Klicken Sie aufs Bild rechts, und schön können Sie stöbern.

Wenn ich mal Zeit habe, werde ich die Gesamtzahl der Schweizer Orgeln ausrechnen.
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Interview & Orgelmusik
Januar 2014
Hans Stalder vom Radio Berner Oberland hat letzten Dezember ein Interview mit mir durchgeführt. Dieses Interview können Sie sich (auf Wunsch kombiniert mit viel Orgelmusik) anhören.
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Lieder und Arien mit Katharina Ischi (Gesang)
Januar 2014
Anlässlich der "Orgel"-Matinée vom 26. Mai vergangenen Jahres sang Katharina Ischi Arien von Franck, Schubert, Schumann u.a. Einige Monate später nahmen wir die Arien in der Stadtkirche auf.

Katharinas erster erlernter Beruf ist Geigenbauerin. Seit ihrer Kindheit ist sie stark mit der Klassischen Musik verbunden, spielt mehrere Instrumente und hat langjährige Orchester-, Kammermusik- und Chorerfahrung.

Sie empfindet es als ein grosses Geschenk, die Gaben des intuitiven "Musikempfangens" und Malens zum Heilen einsetzen zu dürfen - und dabei auch noch mit ihrer Stimme zu arbeiten.

Sie können sich diese Arien anhören. Klicken Sie dazu bitte auf das Bild.